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PRESSE

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9. März 2016
von Jürgen Schiller

‚il Brunello‘ – Italien in Zehlendorf

Das war ein (…)  kulinarischer Paukenschlag in der Zehlendorfer Spanischen Allee 41, als das  ‚il Brunello‘ eröffnete. (…) Der Laden läuft, es brummt und das immer auf unverändert hohem Niveau. Die Philosophie ist simpel aber erfolgreich: ausgesucht gute Produkte, schonende, sinnvolle Behandlung (…) sehr gute Kreationen der Ehrlichkeit und Schmackhaftigkeit.

Ilbrunello

Die Tagesempfehlungen präsentieren sich auf großer Schiefertafel – bei unserem letzten Besuch mit Produkten wie Pulpo, Jakobsmuschel, Bresaola, Tagliolini und Trüffel, Thunfisch, (…)

Gegrillte Lammkoteletts mit frischen Kräutern. Auf den Punkt gegart, ohne Schnickschnack, ohne Firlefanz, einfach nur gut. Wer eine leichte Lammphobie hat, ist hier mit dem zarten Fleisch aus Neuseeland in besten Händen.

Also  Kompliment an diese Art der Küche, ein dickes Kompliment an den Service und an Basti. Zehlendorf hat wieder geschmacklich etwas vorzuweisen.

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von Elisabeth Binder: Von TISCH zu TISCH

Il Brunelloil_brunelloTisch

Dieser Italiener liegt ein bisschen weiter draußen, aber der Weg lohnt: Bestes Essen, aufmerksamster Service

Das Restaurant wirkt hell und heimelig zugleich. Die Wände sind tapeziert mit Rotweinflaschen, die in dunkelhölzernen Regalen stecken. Auf den Tischen leuchten weiß gestärkte Tischdecken und sorgfältig gefaltete Stoffservietten. Einige hübsche, farbenfrohe Bilder gibt es noch, brennende Kerzen, und im Frühling wird man auch draußen sitzen können. Für die kulinarische Diaspora ist das Restaurant offensichtlich ein Segen. Es liegt ja in Zehlendorf weit abseits der üblichen Trampelpfade. Kein Wunder, dass es mir wiederholt und enthusiastisch empfohlen wurde.

Zum Start: Prosecco Rosé

Der junge Chef kümmert sich selbst, sein Personal ist freundlich und herzlich. Es gibt köstliches, frisches Brot, dazu eine Auswahl von Knoblaucholiven und Gemüsewürfelchen, die mit den bereit liegenden Zahnstochern aber schwer aufpickbar sind und deshalb leicht zu Fleckenschleudern werden. Der Aperitif-Empfehlung des netten Kellners zu folgen, lohnte sich. Der sehr trockene Prosecco Rosé, den sie hier im Programm haben, ist eine gute und leider seltene Abwechslung zu seinen weißen Brüdern (6,50 Euro). Vorbildlich kalt wurde der leichte Vernaccia di San Gimignano serviert und dann im silbernen Kübel auf dieser Temperatur gehalten (25,50 Euro).
Das Tagesangebot steht auf einer dieser mächtigen Schiefertafeln, die gerade so in Mode sind. Ich hoffe immer noch darauf, dass demnächst stattdessen mal schlichte Papierausdrucke der Speisekarten en vogue sein werden, die man sich als Souvenir auch mal mitnehmen kann.

Die Portionen: üppig mit Gemüseberg

Ganz gut gefiel mir die korrekt lauwarm temperierte und eher zierliche Variante der Caponata, die sehr appetitlich als kleines Küchlein geformt war, mit Miniwürfeln von der Aubergine (9,50 Euro).
Der Insalata della Casa enthielt zarte Hähnchenbrust, zweierlei Käse in Gestalt von Mozzarella und Parmesanhobeln, außerdem gegrillte Zucchini, Cherrytomaten und allerlei Blätter in einem milden, unauffälligen Dressing (9,50 Euro). Auch die Wachtelbrust war gut gelungen. Drei gut gegarte Stücke ruhten neben einem frischen kleinen Salat in einer ganz und gar vorzüglichen süßlichen Marsalasauce. Perfekt für den Naschappetit (13,50 Euro).
Das Doradenfilet war dagegen ziemlich umfänglich, aber sehr zart von der Konsistenz her und in einer gehaltvollen Sauce. Dazu gab es frische Artischockenstreifen, die ausgezeichnet passten. Außerdem gehörte – wohl als Sättigungsbeilage – noch ein kleiner Gemüseberg dazu, unter anderem mit Blattspinat, grünen Bohnen, Karotten und Pellkartoffeln (22,50 Euro).

Und noch einen winzigen Schluck

Die Mousse au Chocolat zum Dessert war mit Schokoladensauce aufgepeppt, allein der versprochene Grand Marnier war vielleicht etwas zu sparsam dosiert worden. Kaum erwähnten wir das, kam der Kellner allerdings schon mit der Flasche herbeigeeilt. Zu spät, wir hatten bereits alles verputzt von der luftig leckeren Mousse, inklusive der makellosen frischen Beeren, die noch auf dem Teller lagen. Dafür gab’s einen Sambuca als Post-Dessert.

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4. August 2015. Die Kolumnistin Nika Lubitsch aus „Zehlendorf aktuell“ hat das Il Brunello in Nikolassee einmal wieder besucht, um zu überprüfen, ob es immer noch lecker ist. Und – Daumen hoch, immer noch eine Top-Gastronomie im Ort. Ihr Bericht dazu kann hier gelesen werden:

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Seit dem 1. März 2015 gibt es in Nikolassee wieder ein italienisches Restaurant der Referenzklasse. Direkt an der Spanischen Allee ist das „il Brunello“ zu finden – mit 78 Plätzen im wunderschön dekorierten Innenraum und noch einmal 70 Plätzen auf der Terrasse.

In Bastis „il Brunello“ sitzt man in einem Ambiente, das von tiefschwarzen und deckenhohen Regalen bestimmt wird, in denen edler Wein aus Italien präsentiert wird – den man vor Ort auch gleich kaufen kann.

Die Speisekarte ist klein und bestimmt. Stammgästre, von denen es seit März schon sehr viele gibt, schauen lieber auf die Schiefertafel, die vom Ober Antonio direkt am Tisch präsentiert wird. Basti: „Mein Bruder in der Küche geht jeden Tag frisch einkaufen und überlegt dann, was sich aus den Zutaten Schönes zubereiten lässt. Das findet sich dann auf der Tageskarte wieder.“

Ein Blick lohnt sich. Auf der Karte finden sich Speisen wie Calamaretti auf Ruccolasalat, Tagliolini mit Umbria-Trüffel oder Kalbsleber auf Salbeibutter. So manche Leckerei gibt es im „il Brunello“ zu probieren, die Lust auf mehr macht. Etwa frischer Spargel mit perfekt gegarten Jakobsmuscheln an einem frischen Ruccola-Salat. Oder ein herrliches Kalbsfilet mit einer Nusskruste und einer reduzierten Weinsauce, die alle Geschmacksknospen zum Jubilieren bringt.

Passend zum Essen, das keinerlei Wünsche mehr offenlässt, gehört ein überaus freundlicher Service, der jedem Gast das Gefühl gibt, als wäre das Restaurant am heutigen Tag nur für ihn eröffnet worden.
Basti: „Wir arbeiten bereits seit 20 Jahren in der Gastronomie, darunter auch in Restaurants in Potsdam und am Roseneck. Das il Brunello ist nun unser Schritt in die Selbstständigkeit. Die ganze Familie arbeitet mit, sogar unsere Eltern helfen, wo sie können. Zum Glück werden wir hier in Nikolassee sehr gut angenommen. Am Wochenende findet man oft nur noch mit einer Reservierung einen Platz.“ Werktags gibt es von 12 bis 16 Uhr übrigens einen preiswerteren Mittagstisch. (Fotos: CS / Text: CS)

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il Brunello - eventi

präsentiert

Traces of Time

Großformatige Fotografien

Freitag 8. & 15. Dezember

ART DINNER